Laservisiere: Rot vs. Grün
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Noch vor nicht allzu langer Zeit galt die Ausstattung von Waffen mit Lasern als Spielerei, doch heute hat sich diese Einschätzung geändert. Schützen erkennen den Nutzen von Laservisieren, mit denen Sie bei schlechten Lichtverhältnissen und aus schwierigen Positionen präziser schießen können, in denen Sie sich einfach nicht aufrichten und mit herkömmlichen offenen Visierungen zielen können.
Vor nicht allzu langer Zeit galt die Ausstattung von Waffen mit Lasern als Spielerei, doch heute hat sich diese Einstellung geändert. Schützen erkennen den Wert von Laservisierungen, mit denen sie bei schlechten Lichtverhältnissen und in schwierigen Positionen präziser schießen können, wenn sie nicht einfach aufstehen und mit herkömmlichen offenen Visierungen zielen können. Diese weit verbreitete Akzeptanz von Laserzielsystemen hat Unternehmen dazu veranlasst, Schützen verschiedene Optionen anzubieten – keine ist grundlegender als die Wahl zwischen einem roten und einem grünen Laser.
Diese Wahl ist jedoch nicht so einfach, wie sie zunächst erscheinen mag. Um zu verstehen, wie Laser funktionieren, muss man zunächst einige grundlegende physikalische Zusammenhänge kennen. Licht bewegt sich in Wellen und ist Teil des elektromagnetischen Spektrums. Die unterschiedlichen Wellenlängen des sichtbaren Spektrums erzeugen verschiedene Farben. Rote Lichtwellen liegen im Bereich von 620 bis 750 Nanometern, grünes Licht im Bereich von 495 bis 570 Nanometern.

Das menschliche Auge kann Farben im grünen Spektrum besser erkennen, daher ist ein grüner Laser bei intensiven Lichtverhältnissen sichtbarer. Es würde daher logisch erscheinen, dass alle Waffenlaser grün sind, weil sie unter den unterschiedlichsten Umgebungslichtbedingungen am leichtesten zu erkennen sind. Ein roter Laser ist jedoch vergleichsweise einfach herzustellen: Man benötigt lediglich eine Diode, eine Optik und grundlegende elektronische Bauteile.
Grüne Laser sind komplexer. Für den Bau eines grünen Lasers benötigt man eine spezielle 808-nm-Diode, einen zweiten Infrarot-Laserkristall und einen Frequenzverdopplungskristall. Diese Komponenten müssen sorgfältig ausgerichtet werden, um einen grünen Laserpunkt zu erzeugen. Aus diesem Grund sind grüne Laser komplizierter, etwas größer und zeitaufwendiger – und somit teurer – in der Herstellung.
Beim Kauf eines Lasers für Ihre Schusswaffe müssen Sie einen Kompromiss eingehen. Wenn Sie einen kleineren, leichteren und günstigeren Laser möchten, ist Rot die beste Wahl. Wenn Sie einen unter unterschiedlichsten Lichtbedingungen besser sichtbaren Laser wünschen, benötigen Sie einen grünen Laser. Optik und grundlegende elektronische Komponenten machen grüne Laser komplexer.
Die Wahl zwischen den beiden Varianten hängt daher weitgehend von persönlichen Vorlieben und dem Budget ab und liegt letztlich beim Verbraucher. Wenn das Budget für Ihre Schusswaffe begrenzt ist, Sie aber dennoch den Komfort eines Lasers nutzen möchten, sollte ein rotes Modell unter verschiedenen Lichtbedingungen einwandfrei funktionieren. Wenn Sie über ausreichend Geld verfügen und einen auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut sichtbaren Laser wünschen, ist ein grüner Laser wahrscheinlich die bessere Option.
Für welchen Laser Sie sich auch entscheiden: Die Ausstattung Ihrer Waffe mit einem Laservisier bietet viele Vorteile. Es ist ein Irrglaube, dass alle gefährlichen Begegnungen bei Dunkelheit stattfinden. Die meisten Schützen trainieren hauptsächlich in gut beleuchteten Bereichen, in denen das Umgebungslicht für die Verwendung offener Visierungen ausreicht. Bei schlechten Lichtverhältnissen wird der Vorteil eines Lasers offensichtlich, und unter diesen Bedingungen sind sowohl ein roter Laser als auch ein grüner Laser von Vorteil.
Heute sind mehr Optionen für rote Laser erhältlich als für grüne. Die Nachfrage nach grünen Lasern hat Unternehmen jedoch dazu veranlasst, mehr Modelle in dieser Farbe anzubieten. Für welche Option Sie sich auch entscheiden: Die Ausstattung Ihrer Selbstverteidigungswaffe mit einem Laser ist sinnvoll, da Sie damit selbst unter den schlechtesten Bedingungen präzise schießen können. Es ist ein Irrglaube, dass alle gefährlichen Begegnungen bei Dunkelheit stattfinden. Die meisten Schützen trainieren hauptsächlich in gut beleuchteten Bereichen, in denen das Umgebungslicht für die Verwendung offener Visierungen ausreicht.Tags
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