Von der Aufklärung bis zum Schuss: 4 Dinge, die Sie vor der Jagdsaison tun sollten

  • 4 Min. Lesezeit
From Scouting to Shooting: 4 Things to Do Before Hunting Season

Die Wochen vor der Jagdsaison entscheiden darüber, wie die Saison verläuft. Auf vier Dinge kommt es besonders an: Stimmen Sie Ihr Gewehr durch Schießübungen mit scharfer Munition ab und beschränken Sie sich nicht aufs Reinigen; überprüfen Sie Ihre Treffpunktlage, statt den Einstellungen vom letzten Jahr zu vertrauen; kundschaften Sie das Gebiet von einem erhöhten Aussichtspunkt aus mit den Augen aus, statt zu Fuß weite Strecken zurückzulegen; und prüfen Sie vor jedem Anpirschen die Windrichtung. Nichts davon erfordert teure Ausrüstung – sondern Disziplin und Vorbereitung. Erledigen Sie das rechtzeitig, wird der erste Jagdtag zur Frage der Ausführung statt der Improvisation.

Die Wochen vor Beginn der Jagdsaison entscheiden oft darüber, wie die ganze Saison verläuft. Jäger, die am Eröffnungstag sofort loslegen können, haben meist nicht einfach Glück – sie haben ihre Hausaufgaben frühzeitig erledigt.

Dieser Artikel behandelt die vier wichtigsten Aspekte der Vorbereitung auf die Saison.

1. Stell dein Gewehr richtig ein – reinige es nicht nur

Viele Jäger verbringen die Wochen vor Saisonbeginn damit, ihr Gewehr auf Hochglanz zu polieren, und geben dann vielleicht zwanzig Schüsse ab. Das ist ein Fehler.

Die Zeit auf dem Schießstand dient nicht dazu, zu bestätigen, dass die Waffe noch knallt. Es geht darum, Muskelgedächtnis aufbauen. Du musst wissen, wie der Abzug dieses Gewehrs auslöst, wie sich sein Rückstoß anfühlt und wie es sich beim natürlichen Anschlag ausrichtet. Das lernst du nicht beim Reinigen. Das lernst du beim Schießen.

Noch wichtiger: Anschlagpositionen im Gelände sind ganz anders als auf dem Schießstand. Dort liegst du bäuchlings auf einer ebenen Bank. Im Gelände lehnst du vielleicht an einem Baum, gehst hinter Gestrüpp in die Hocke oder kniest an einem Hang. Übe vor Saisonbeginn das Schießen aus Anschlagpositionen im Gelände – sitzend, kniend und stehend mit Auflage –, damit dein Körper im entscheidenden Moment weiß, was zu tun ist.

Von der Erkundung bis zum Schuss: Vier Dinge, die du vor der Jagdsaison tun solltest

2. Überprüfe deine Treffpunktlage – verlass dich nicht einfach darauf

Die Treffpunktlage, die du letztes Jahr eingestellt hast – stimmt sie noch?

Die Antwort lautet: vielleicht nicht. Gewehre können bei der Lagerung oder beim Transport Stöße abbekommen. Die Schrauben am Zielfernrohr können sich lockern. Selbst Temperaturschwankungen können den Treffpunkt verändern. Erfahrene Jäger überprüfen vor der Saison ihre Treffpunktlage, statt davon auszugehen, dass die Einstellungen vom Vorjahr noch stimmen.

Die Methode ist einfach: Gib auf dem Schießstand drei Schüsse auf eine Zielscheibe ab und schau, wo sie einschlagen. Liegen sie daneben, stell das Zielfernrohr neu ein. Treffen sie, hast du dir draußen etwas Unbezahlbares verschafft – Gewissheit.

3. Nutze deine Augen, nicht deine Füße

Viele Jäger glauben, dass Auskundschaften bedeutet, möglichst viel Strecke zu machen. Sie wandern über Bergrücken, dringen durchs Dickicht und kommen erschöpft zurück – ohne etwas Brauchbares vorweisen zu können.

Beim effektiven Auskundschaften geht es eigentlich darum, still sitzen und beobachten. Hirsche folgen festen Mustern: Abends suchen sie nach Futter und morgens kehren sie in ihre Einstände zurück. Wenn du von einem guten Aussichtspunkt mit freiem Blickfeld diese Wechsel beobachtest, lernst du mehr, als wenn du durchs Unterholz polterst.

Du willst nicht nur wissen: „Gibt es hier Rehe?“ Es geht darum, Woher kommen sie, wohin ziehen sie und wann tauchen sie auf? Diese Informationen zeigen dir, wo du dich am ersten Jagdtag niederlassen solltest.

4. Achte auf den Wind - Ignoriere ihn nicht

Der Wind ist der am meisten unterschätzte Faktor bei der Jagd.

Kein Zielfernrohr kann ein Windproblem lösen. Die Nase eines Rehs ist viel empfindlicher als deine. Es kann dich aus Hunderten von Metern Entfernung riechen und unbemerkt verschwinden. Wenn deine Witterung dorthin zieht, wo das Wild herkommt, hilft dir auch keine Tarnung.

Traditionelle Jäger sind beim Wind fast schon besessen. Bevor sie ein Gebiet betreten, bleiben sie stehen, werfen eine Prise trockenes Gras oder Blätter in die Luft und beobachten, in welche Richtung sie treiben. Dann richten sie ihren Anmarsch danach aus. Die Grundregel bleibt immer gleich: Halte den Wind im Gesicht, nicht im Rücken.

Wenn du kein Windmessgerät mitnehmen möchtest, reicht es, die Baumwipfel zu beobachten oder zu spüren, auf welche Seite deines Gesichts der Wind trifft, um die Richtung einzuschätzen.

Von der Erkundung bis zum Schuss: Vier Dinge, die du vor der Jagdsaison tun solltest

Ein praktischer Ausrüstungstipp

Wenn du ein Zielfernrohr suchst, das dich durch die Saison begleitet, lohnt sich ein Blick auf das CVLIFE BearPower 5-25x56 FFP. Es nutzt ein Erstbildebenen-Design (FFP), sodass die Teilstriche des Absehens bei jeder Vergrößerung präzise bleiben - du kannst den Vorhalt bei 5× oder 25× berechnen, ohne an der Rechnung zweifeln zu müssen. Das MOA-Absehen im Tannenbaum-Design hat integrierte Referenzpunkte für Seiten- und Höhenkorrekturen, und die rote Beleuchtung mit 6 Stufen sorgt dafür, dass es im schwachen Licht der Morgen- und Abenddämmerung sichtbar bleibt.

Der Tubus besteht aus einem Stück Flugzeugaluminium der Güteklasse 6061, hat den 1000G-Aufpralltest bestanden, wurde mit Stickstoff gespült und ist abgedichtet, um wasserdicht und beschlagfrei zu bleiben. Bei einem Jagdgewehr, das in unwegsamem Gelände und bei unberechenbarem Wetter zum Einsatz kommt, zählt diese Zuverlässigkeit mehr als jede zusätzliche Funktion.

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