Das optische Schema des Rotpunktvisiers
- 2 Min Lesezeit
Viele derjenigen, die die Situation auf dem Markt für automatische Kleinwaffen verfolgen, haben wahrscheinlich die breite Diskussion bemerkt, die sich um die Frage der Gebrauchseigenschaften neuer Modelle entfaltete.
Viele derjenigen, die die Lage auf dem Markt für automatische Kleinwaffen verfolgen, haben wahrscheinlich die breite Diskussion bemerkt, die sich um die Gebrauchseigenschaften neuer Modelle entfaltete. Wenn nach Ansicht der Entwickler kleine Abmessungen und hohe ballistische Eigenschaften die neuen Modelle fast zu einem Traumberuf und dem Gipfel der Vollkommenheit machen, sind die professionellen Schützen in ihren Beurteilungen meist zurückhaltender. Ohne die technischen Vorzüge der ihnen vorgelegten Waffenmuster in Frage zu stellen, stellen sie fest, dass deren Wirksamkeit beim Schießen auf mittlere und große Entfernungen äußerst gering ist.
Das optische Prinzip der meisten Visiere mit einem Rotpunkt besteht aus einer kleinen Lichtquelle und einem optischen System, das die Strahlung der Lichtquelle nur auf die Austrittspupille des Visiers lenkt. In der Regel überträgt es das Bild ohne Vergrößerung und wandelt die Strahlung der Lichtquelle so um, dass der Schütze beim Blick durch das Visier gleichzeitig ein klares Bild der weit entfernten Ebene und das Zielzeichen in Form eines kleinen Lichtpunkts sieht.
In diesem Fall beeinflusst das Mischen des Schützenauges innerhalb der Austrittspupille des Visiers nicht die sichtbare Position des Zielzeichens auf dem entfernten Ziel. Somit hat der Schütze die Möglichkeit, seine Augen nicht auf die Achse des Gewehrlaufs zu fixieren und die Binokularität des Sehens effektiv zu nutzen. Und um genau zu zielen, reicht es für den Schützen aus, einfach auf den Ziellichtpunkt zu richten.
Wichtig sind die Farbe und die sichtbare Größe des Zielzeichens. Bevorzugt wird seine leuchtend rote Farbe, da es in der Natur praktisch keine roten Gegenstände gibt. Daher hebt sich ein solches Zeichen deutlich vom allgemeinen Hintergrund der Objekte ab; zudem wird die rote Farbe psychologisch als Warnsignal wahrgenommen, und die Aufmerksamkeit richtet sich zuerst darauf.
Was die scheinbare Größe des Zeichens betrifft, so hängt ihr optimaler Wert von der Waffenart ab. Wenn für langläufige gezogene Waffen, die für Schüsse auf Entfernungen von mehr als 150 Metern bestimmt sind, die Größe des Zeichens möglichst nahe an der maximalen Auflösung des Auges liegen sollte (etwa 1 Bogenminute, also etwa 3 cm in 100 m Entfernung), ist für Jagd- und kurzläufige automatische Waffen ein Zeichen mit einer sichtbaren Größe von etwa 10 Bogenminuten vorzuziehen, was der Auflösung des Auges bei schlechten Lichtverhältnissen entspricht und etwa der halben Größe des M-16-Sturmgewehrs entspricht.

Bei einfachen und preiswerten Modellen von Visiere mit einem Rotpunkt ist das optische System meist in Form eines durchsichtigen kugelförmigen Meniskus ausgeführt, auf dessen konkaver Oberfläche eine rote reflektierende Spiegelschicht aufgebracht ist. Als Lichtquelle wird eine herkömmliche rote Leuchtdiode verwendet. Die gegenseitige Lage von Meniskus und Lichtquelle wird so gewählt, dass die Zielachse mit der Achse des vom Meniskus reflektierten Lichtstrahls zusammenfällt, und die Lichtquelle sich in der Brennebene des Meniskus befindet und nicht ins Sichtfeld des Visiers fällt. Der Schütze beobachtet das Ziel durch den durchsichtigen Meniskus.
Schlagwörter
Featured collection
Blog posts
-
, von C V 🔍 Maximize Precision: Features to Look for in an LPVO Scope
-
, von C V What Is Motion Awake on a Red Dot Sight – And Why It Matters
-
, von C V When a Red Dot Isn’t Enough: The Case for a 3X Magnifier Combo
-
, von C V BearMight Intelligentes Nachtsichtgerät Test: Lohnt es sich?
