Das optische Schema des Rotpunktvisiers
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Viele, die die Lage auf dem Markt für automatische Handfeuerwaffen verfolgen, haben wahrscheinlich die breite Diskussion bemerkt, die sich um die Verbrauchereigenschaften neuer Modelle entwickelt hat.
Viele derjenigen, die die Situation auf dem Markt für automatische Kleinwaffen verfolgen, dürften auf die breit geführte Diskussion über die Gebrauchseigenschaften neuer Modelle aufmerksam geworden sein. Während nach Ansicht der Entwickler die geringen Abmessungen und die hohen ballistischen Eigenschaften die neuen Modelle nahezu zum Wunschobjekt und zum Gipfel der Perfektion machen, urteilen professionelle Schützen meist zurückhaltender. Ohne die technischen Vorzüge der ihnen vorgestellten Waffenmodelle infrage zu stellen, weisen sie darauf hin, dass deren Wirksamkeit beim Schießen auf mittlere und große Entfernungen äußerst gering ist.
Das optische System der meisten Zielvisiere mit einem Rotpunkt besteht aus einer kleinen Lichtquelle und einem optischen System, das die Strahlung der Lichtquelle ausschließlich zur Austrittspupille des Visiers lenkt. In der Regel überträgt es das Bild ohne Vergrößerung und wandelt die Strahlung der Lichtquelle so um, dass der Schütze beim Blick durch das Visier gleichzeitig ein scharfes Bild der weit entfernten Umgebung und die Zielmarke in Form eines kleinen Lichtpunkts sieht.
In diesem Fall hat die Bewegung des Auges innerhalb der Austrittspupille des Visiers keinen Einfluss auf die sichtbare Position der Zielmarke auf dem entfernten Ziel. Dadurch kann der Schütze darauf verzichten, sein Auge auf der Achse des Waffenlaufs zu halten, und das binokulare Sehvermögen effektiv nutzen. Zum präzisen Zielen genügt es, die Zielmarke einfach auf den Zielpunkt zu richten.
Von Bedeutung sind die Farbe und die sichtbare Größe der Zielmarke. Bevorzugt wird ein leuchtendes Rot, da es in der Natur praktisch keine roten Objekte gibt. Daher hebt sich eine solche Marke deutlich vom allgemeinen Hintergrund der Objekte ab. Außerdem wird die Farbe Rot psychologisch als Zeichen unmittelbarer Gefahr wahrgenommen, sodass die Aufmerksamkeit zuerst auf sie gelenkt wird.
Was die scheinbare Größe der Marke betrifft, hängt ihr optimaler Wert von der Art der Waffe ab. Bei langläufigen Gewehren, die für Schüsse auf Entfernungen von mehr als 150 Metern vorgesehen sind, sollte die Größe der Marke möglichst nahe an der maximalen Auflösung des Auges liegen (etwa 1 Bogenminute, also ungefähr 3 cm auf 100 m). Für Jagdwaffen und kurzläufige automatische Waffen ist dagegen eine Marke mit einer sichtbaren Größe von etwa 10 Bogenminuten vorzuziehen. Dies entspricht der Auflösung des Auges bei schlechten Lichtverhältnissen und etwa der halben Größe des automatischen Gewehrs M-16.

Bei einfachen und preisgünstigen Modellen von Zielvisieren mit einem Rotpunkt ist das optische System gewöhnlich in Form eines transparenten sphärischen Meniskus ausgeführt, auf dessen konkave Oberfläche eine rote reflektierende Spiegelschicht aufgebracht ist. Als Lichtquelle wird eine herkömmliche rote LED verwendet. Die gegenseitige Anordnung von Meniskus und Lichtquelle wird so gewählt, dass die Zielachse mit der Achse des vom Meniskus reflektierten Lichtstrahls zusammenfällt und sich die Lichtquelle in der Brennebene des Meniskus befindet, ohne in das Sichtfeld des Visiers zu gelangen. Der Schütze beobachtet das Ziel durch den transparenten Meniskus.
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